Guaraná, Paullinia cupana var. sorbilis
Die Echte aus dem Amazonas
Diese "Urform", eine über Jahrhunderte hinweg kultivierte botanische Varietät, gedeiht nur im mittleren Amazonas-Becken im Gebiet von Maués, am gleichnamigen Nebenfluss des Amazonas. Nur die Echte erzeugt eine nachhaltige und aktivierende Wirkung von bis zu 6 Stunden und mehr. Dies im Gegensatz zu einer billigen Sorte von Paullinia cupana, die im atlantischen Regenwald im Staate Bahia in grossem Stil angebaut wird.
Der Anbau
Gehegt und gepflegt
Die Kletterpflanze rankt sich oft meterhoch ins Kronendach der Urwaldriesen, wird jedoch traditionell an Stützen hochgezogen, ähnlich der Weinrebe. Vom Anpflanzen bis zur ersten Ernte vergehen 3 bis 5 Jahre. Danach kann für viele Jahre geerntet werden.
Die Ernte
Die traubigen Fruchtstände werden abgeschnitten und auf einem ausge-breiteten Tuch angehäuft. Hernach werden die augenartigen Samen von Hand herausgepflückt und zwecks leichterer Entfernung des Arillus über Nacht in Wasser eingelegt. Danach werden die Samen geröstet.
|
|
Tukane
sind die natürlichen Verbreiter der Guaraná-Samen.
Prof. Dr. Thomas W. Baumann von der Uni Zürich hat die oekologische Bedeutung der Guaraná-Augen untersucht. >> mehr
Die Augen öffnen sich
Wenn sich ein "Auge" des feuerroten Fruchtstandes öffnet, sind die Früchte erntereif.
ECOCERT
Unser natürlicher Rohstoff ist von ECOCERT für "Organic Farming", d.h. für den in die Zukunft gerichteten, ökologischen Anbau, zertifiziert. Mehr dazu >> ECOCERT
>> Literaturverzeichnis
|
|
|